Udo Lindenberg ist 80 geworden. Anlass genug, um an dieser Stelle noch einmal darauf hinzuweisen, dass ich diesen (wie ich finde) sehr schönen Roman geschrieben habe: Eben noch Eden.
Eine Ost-West-Liebesgeschichte zwischen dem westdeutschen Fotografen Adam und der ostdeutschen Erzieherin Eva. Die beiden lernen sich auf dem legendären Udo Lindenberg-Konzert 1983 im Palast der Republik in Ostberlin kennen. Diese kleine Episode aus dem Roman habe ich schon ein paar mal auf Lesungen vorgetragen und dazu alte Lindenberg-Songs gesungen, und weil das gut funktioniert, und ich denke, dass das Buch vielleicht auch andere Menschen interessiert, habe ich jetzt nochmal mit kleinen Bordmitteln einen Mini-Trailer gebaut (s.o.).
Anlässlich seines Geburtstags hat sich ja wirklich auch (fast) jede(r) geäußert. Gesagt, wie wichtig Udo für ihn war. Oder ist. Bei mir eher „war“, aber das eben schon, der deutsche Sprachwitz, die gerockten Gefühle, und, klar, darüber, wie Songtexte wie Nina einzuschätzen sind, hab ich mir damals keine Gedanken gemacht, war ja selber kaum erwachsen …
Ich freue mich sehr, dass ich vor ein paar Jahren mal die Chance hatte, ihn persönlich kennen zu lernen; hab damals im Vorfeld von „Udo Lindenbergs Panik City“ in Hamburg das Interview für das Presse-Kit mit ihm und Corny Littmann gemacht. Es stand damals sogar im Raum, Udo nach Gronau zu begleiten und sich mit ihm da auf Spurensuche zu begeben, um Footage für diese interaktive Tour zu generieren, ist leider nichts draus geworden.
Geblieben sind zwei schöne Fotos, die ich an dem Abend gemacht habe, und offenbar (unbewusst) die Idee, diese Ostberlin-Geschichte seines Konzertes Jahre später in einem Roman zu verarbeiten. War eine meiner besseren Ideen.

