Hundstage

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Hab kurz überlegt, ob die Überschrift passt, aber doch, Hundstage sind diese heißesten Tage zwischen Ende Juli und Ende August. Der Begriff rührt übrigens nicht daher, dass Hunde (oder Katzen) wie tot daliegen, weil es so warm ist, sondern es hat was mit den Sternen zu tun. Wikipedia sagt dazu: „Namengebend ist das Sternbild Großer Hund (Canis Major). Vom Aufgang des Sternbildes bis zur Sichtbarkeit als Gesamteinheit vergehen 30 bis 31 Tage, woher sich deshalb die Bezeichnung „Tage vom großen Hund“ (Hundstage) ableitete.“ Wieder was gelernt!

Morgen kommt vielleicht der Gips ab. Oder hoffentlich. Kann nix machen. Zu heiß. Und dadurch, dass ich immer auf dem linken Fuß stehe, wenn ich Zähne putze oder Kaffee koche oder mir eine Stulle schmiere, tut der jetzt auch weh. Kein Bock mehr, ehrlich. Und die Hitze. Frage mich, wie die Kater das aushalten. Und die verlieren Haare, unfassbar, fliegen alle hier rum …

Wenigstens kann ich Fernsehen gucken. Vor ein paar Tagen lief auf RTLNitro eine ganz frühe A-Team-Folge. Das A-Team zu Besuch in Ost-Berlin, also in der ehemaligen DDR. Hammer! Zur besseren Tarnung organisieren sie ein Football Spiel: ein abgehalftertes EX-Highschool-Team aus Texas gegen die junge, frische, durchtrainierte DDR-Auswahl. Als wenn da je Football gespielt worden wäre!!?? Die Amis liegen erst zurück, weil die DDR-Genossen den amerikanischen Quarterback geschmiert haben (der einzige Unsympath in der Mannschaft). Dann werden die US-Boys besser und drehen das Spiel, weil sie in der Pause nochmal betonen, dass sie „für Amerika“ spielen. Nach nur ein Mal Training. Herrje, die Amis sind so bekloppt.

Wenn bei der Requisite kein Muttersprachler Korrektur liest ...

Wenn bei der Requisite kein Muttersprachler Korrektur liest …

Und International Champions Cup läuft. Ich nehme die Nachtspiele auf und gucke sie dann vormittags. Bayern gewinnt gegen Real. Und beim Stand von 3:0 wechselt Bayern bei einem Turnier in den USA einen Inder und einen Australier ein. Mehr internationales Marketing geht wirklich nicht …

Zwischendurch sitze ich an Exposés und Drehbüchern, weil die Projekte weiter betreut werden müssen. Bisschen nervig, ich kann auch nicht lange am Schreibtisch sitzen. Hab es aber auch geschafft, die ersten Seiten meiner Romanidee zu überarbeiten. Hab sie nochmal an die Agentin nach Berlin geschickt. Mal schauen …

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Ansonsten freue ich mich über unseren Schmetterlingsflieder, weil der seinem Namen alle Ehre macht, auch wenn der kleine, schwarze Kater sich da jetzt neuerdings immer auf die Lauer legt. Und ärgere mich dagegen tierisch über den neuen Test von Stiftung Warentest, der ergab, dass diese Kaffee-Bambusbecher Schadstoffe an den Kaffee abgeben, die man dann mittrinkt. Nicht nur, dass die Becher was völlig anderes suggerieren und Leute wie ich auf dieses Weltverbesserer-Image reingefallen sind, nein, durch diese Mistdinger ist jetzt auch ein neuer Riesenmüllberg entstanden, denn die kann ja kein normaler Mensch mehr benutzen. Obwohl deren Intention eigentlich darin bestand, Müll zu vermeiden. Warum wird das nicht vorher getestet? Oder denken die Produzenten, das fällt nicht auf? Sowas finde ich wirklich zum Kotzen.

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Gutes, altes Plastik gegen neues, blödes Bambus!

25. Juli 2019 von Gerrit
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