{"id":7528,"date":"2023-06-17T13:48:04","date_gmt":"2023-06-17T13:48:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.anders-blog.de\/?p=7528"},"modified":"2023-06-17T13:51:51","modified_gmt":"2023-06-17T13:51:51","slug":"unter-wegs-0623","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.anders-blog.de\/?p=7528","title":{"rendered":"Unter Wegs 0623"},"content":{"rendered":"<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1237.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-7526\" src=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1237-150x150.jpg\" alt=\"IMG_1237\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1245.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-7525\" src=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1245-150x150.jpg\" alt=\"IMG_1245\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1268-e1687009195809.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-7524\" src=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1268-e1687009195809-150x150.jpg\" alt=\"IMG_1268\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1268-e1687009195809-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1268-e1687009195809-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1268-e1687009195809.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1287-e1687009075754.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-7523\" src=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1287-e1687009075754-150x150.jpg\" alt=\"IMG_1287\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"p1\" style=\"text-align: left;\">Freitagnachmittag. Nach zehn Tagen on the road bin ich wieder auf dem R\u00fcckweg mit dem ICE nach Hamburg. Halten gerade in M\u00fcnster, da kochen gleich wieder Heimatgef\u00fchle hoch. Es waren ohnehin sehr reiche, aber auch fordernde Tage. K\u00f6rperlich und mental. Mittendrin vier komplizierte\u00a0Drehtage f\u00fcr den SAT1-Check. Interview in K\u00f6ln mit der Konsumforscherin Dr. Eva St\u00fcber, einen Tag sp\u00e4ter in Osnabr\u00fcck mit dem Preis-Experten Clemens Vest, diese Woche Dienstag in Franken Interview mit dem Baur-CEO Stephan Elsner, gestern in M\u00fcnchen dasselbe Programm nochmal mit dem Country Manager von Amazon, Rocco Br\u00e4uniger. Und zum Abschluss sp\u00e4tabends noch ein funkelnder Biergarten-Besuch in Marbach am Neckar mit meinem alten Studienfreund Jan, der gerade mit seiner Familie aus Amerika gekommen und auf Heimatbesuch ist. Dazwischen, letzten Donnerstag, vom Dreh in Osnabr\u00fcck direkt nach M\u00fcnster gefahren, einen wundervoll inspirierenden Nostalgie-mit-Blick-nach-vorne-Abend mit meinem alten Freund DJ Mike Sugar in den sch\u00f6nsten Kneipen M\u00fcnsters verbracht (Kuhviertel, Nordstern, Mocambo Bar), am n\u00e4chsten Abend in meiner alten Hometown Wolbeck 30-j\u00e4hriges Abi-Treffen gefeiert (mit fast 50 ehemaligen Mitsch\u00fclerInnen) und im Anschluss ein Vater-Sohn-Wochende mit meinem alten Herrn verlebt, was auch total nett war. Feuer gemacht.\u00a0In altem Spielzeug gew\u00fchlt. Musste zwar bei der Entr\u00fcmpelung des Kellers helfen (so einen alten Heizkessel rauszutragen stecke ich auch nicht mehr weg wie ein 20-J\u00e4hriger), doch mir ist nat\u00fcrlich mal wieder aufgefallen, dass man im Erwachsenenalter viel zu wenig Zeit mit seinen Eltern verbringt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7519\" aria-describedby=\"caption-attachment-7519\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1414.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-7519\" src=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1414-225x300.jpg\" alt=\"DJ Mike Sugar und ich - da geht noch was ...\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1414-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1414.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-7519\" class=\"wp-caption-text\">DJ Mike Sugar und ich &#8211; da geht noch was &#8230;<\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"p1\">Nun bin ich &#8211; und vielleicht ist das angesichts des Pensums verst\u00e4ndlich &#8211; etwas m\u00fcde. Das T\u00fcckische bei meinem Job ist ja auch, dass die Arbeit am Ende einer solchen Drehreise nicht erledigt ist, sondern, streng genommen, erst beginnt. Versteht man den Schnitt als \u201eMontage\u201c (deswegen hei\u00dft es ja eigentlich auch so), ist das Drehen ja im Grunde nur der Gang in den Baumarkt, das Besorgen der Materialien. Dann f\u00e4ngt man an zu \u201emontieren\u201c und hofft, dass die Teile, die man (\u00fcber Wochen in ganz Deutschland) besorgt hat, zu den Baupl\u00e4nen passen, die man urspr\u00fcnglich mal mit den Kollegen und Kolleginnen gezeichnet hat.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7521\" aria-describedby=\"caption-attachment-7521\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1362-e1687009228431.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-7521\" src=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1362-e1687009228431-225x300.jpg\" alt=\"Inside Amazon ... \" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1362-e1687009228431-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/IMG_1362-e1687009228431.jpg 480w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-7521\" class=\"wp-caption-text\">Kundenzentriertheit &#8230;<\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"p1\">Ich kann sicher sagen, dass ich, wie immer, nichts auf die leichte Schulter genommen habe. Ich habe versucht, jedes Interview mit den CEOs und den ExpertInnen so optimal wie m\u00f6glich vorzubereiten, klar und auf Augenh\u00f6he zu kommunizieren, alle m\u00f6glichen Aspekte, Fragen und Abzweigungen dieses komplexen Themas (Onlinehandel) auf dem Schirm zu haben, links und rechts wach zu bleiben und dennoch das gro\u00dfe Ganze dabei nicht aus den Augen zu verlieren. Und\u00a0<b>trotzdem<\/b>\u00a0ahne ich, dass es wieder Momente im Schnitt geben wird, wo \u201ewas fehlt\u201c, ein Ton \u201ekratzt\u201c, eine Frage vergessen wurde oder ein Bild. Wenn ich in 20 Jahren Fernsehjournalismus etwas gelernt habe, dann wohl dies: Die (Handwerks-)Kunst besteht nicht nur darin, ein Thema zu stemmen und aus den vielen Ideen, Gedanken, Bildern und T\u00f6nen einen Film bis zur Auff\u00fchrung zu bringen. Die eigentliche Kunst besteht darin, bei all dem Druck den man hat, gepaart mit dem (leicht pathologischen) Hang zur Perfektion, sich eben\u00a0<b>nicht<\/b>\u00a0\u00fcber die kleinen Fehler und Unzul\u00e4nglichkeiten, die normal sind, kaputt zu \u00e4rgern, sondern am Ende vor allem die vielen, interessanten Begegnungen mit den Menschen, die man unterwegs getroffen hat (beruflich und privat), in Erinnerung zu behalten. Und so war es diesmal wieder: Die Zusammenarbeit mit den Kamerateams, PressesprecherInnen, die alten WegbegleiterInnen, Freunde, V\u00e4ter\u00a0und auch die CEOs riesiger Unternehmen &#8211; das ist etwas, was wirklich h\u00e4ngen bleibt: Dass es da drau\u00dfen sehr viele nette und\/oder interessante Menschen gibt, die &#8211; wie man selbst &#8211; einfach nur versuchen, jedem Tag etwas Gutes abzugewinnen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Um ehrlich zu sein, hatte ich vor dem Antritt der Reise ein bisschen Sorge, dass diese zehn Tage zu dicht werden k\u00f6nnten. Dass ich irgendwo auf der Strecke bleiben k\u00f6nnte. Aber weil die Tage davor und die Tage davor und die Tage davor auch schon dicht waren, konnte ich an den Pl\u00e4nen nichts mehr \u00e4ndern, sondern musste mich auf mein Pferd setzen, die Lanze einklemmen und losreiten. Vielleicht hat mich ein Schutzengel begleitet, vielleicht waren die Pl\u00e4ne auch gut durchdacht. Zumindest gr\u00f6\u00dftenteils. Vielleicht hatte ich auch einfach Gl\u00fcck. Was soll ich sagen? Ich hab ein paar Treffer abbekommen, aber ich sitze noch im Sattel. In der Hoffnung, dass Rapunzel gleich das Haar herabl\u00e4sst, wenn Stahlross und Reiter beim alten Dorfturm in die Eisen gehen.<\/p>\n<p class=\"p1\">Nachtrag am Samstag: Das Sahneh\u00e4ubchen auf meinem ausgefuchsten Dreh- und Reiseplan-Pudding vernaschen die Prinzessin und ich \u00fcbrigens heute Abend: Erobique spielt im Stadtpark. \u00dcbrigens auch jemand mit M\u00fcnsteraner Vergangenheit. Zufall? Habe die Karten vor Wochen auf gut Gl\u00fcck gekauft, ohne zu schauen, ob der Termin \u00fcberhaupt passt. Jetzt kommt der Gig wie eine Belohnung f\u00fcr die ganzen Strapazen daher. Ein bisschen wie Urlaub in Italien \u2026 ohne die Eltern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitagnachmittag. Nach zehn Tagen on the road bin ich wieder auf dem R\u00fcckweg mit dem ICE nach Hamburg. Halten gerade in M\u00fcnster, da kochen gleich wieder Heimatgef\u00fchle hoch. Es waren ohnehin sehr reiche, aber auch fordernde Tage. K\u00f6rperlich und mental. Mittendrin vier komplizierte\u00a0Drehtage f\u00fcr den SAT1-Check. 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