{"id":5748,"date":"2018-04-27T13:57:48","date_gmt":"2018-04-27T13:57:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.anders-blog.de\/?p=5748"},"modified":"2018-04-27T14:07:04","modified_gmt":"2018-04-27T14:07:04","slug":"futour","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.anders-blog.de\/?p=5748","title":{"rendered":"Futour"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Digi1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Digi1-300x275.jpg\" alt=\"Digi1\" width=\"300\" height=\"275\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5750\" srcset=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Digi1-300x275.jpg 300w, https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Digi1.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im akuellen SPIEGEL (also von letzter Woche, morgen kommt ja der neue) spricht Richard David Precht \u00fcber die Risiken der Digitalisierung. Die Arbeitswelt werde sich radikal ver\u00e4ndern, ein Gro\u00dfteil der &#8222;normalen&#8220; Jobs wegfallen. Klingt jetzt altbekannt, aber er unterstreicht seine These mit neueren, differenzierten Erkl\u00e4rungsans\u00e4tzen. Allerdings sieht der Philosoph nicht nur schwarz, sondern malt auch ein m\u00f6gliches, positives Szenario: Sollten die Maschinen n\u00e4mlich wirklich irgendwann alle Jobs machen, k\u00f6nnte die Industrie, die an den Maschinen verdient, effektiv Lobbyarbeit f\u00fcr das bedingungslose Grundeinkommen machen (bei Siemens scheint das jetzt schon zu sein, wusste ich gar nicht), die Politik w\u00fcrde es dann vielleicht umsetzen, so dass die Menschen irgendwann in naher Zukunft in ein Zeitalter \u00fcbergehen, in dem sie nur T\u00e4tigkeiten verrichten, die ihnen sinnvoll erscheinen. Bin dabei!<\/p>\n<p>Die Digitalisierung hat aus der &#8222;Welt&#8220; keine andere gemacht. Aber aus dem Umgang mit ihr, vor allem f\u00fcr unsere Kinder. Es ist daher wichtig, in Familien nicht den Kontakt zueinander zu verlieren. Das war allerdings schon immer so. Nur, dass die analogen Parallelwelten, in die sich Kinder und Jugendliche fr\u00fcher fl\u00fccheten, nicht solche &#8222;Irrg\u00e4rten&#8220; waren wie die virtuellen heute. Auf der anderen Seite standen einem suchenden, jungen Menschen eigentlich schon immer traditionell zwei &#8222;Fluchthelfer&#8220; zur Seite: Content und Drogen.<\/p>\n<p>Ich glaube, Mediennutzung muss von Eltern genauso vorgelebt werden wie alles andere auch. Und was Dauer und Umfang angeht, hilft, wie immer, ein Blick auf Aristoteles Mesotes-Lehre, wo es, verk\u00fcrzt gesagt, um das &#8222;gesunde Mittelma\u00df&#8220; geht. Wobei digitale Abstinenz vielleicht keinen wirklichen Mangel darstellt. Aber es macht ja auch Spa\u00df, die neuen M\u00f6glichkeiten zu nutzen. Bloggen oder Bildbearbeitung (siehe oben). Und gestern Abend bin ich nach dem Trommeln nach Hause gefahren und habe im Radio byte fm geh\u00f6rt. Da liefen zwei Spitzensongs hintereinander. Der Moderator nannte die K\u00fcnstler und die Titel zum Schluss auch, doch ich konnte sie mir nicht merken. Eben habe ich pl\u00f6tzlich wieder daran gedacht, bei byte fm auf der Homepage die playlist von gestern Abend angeklickt und den Song gleich bei Spotify nochmal angeh\u00f6rt. Hier ist er. Super!<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/ppz1buvokbQ?rel=0\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Den zweiten Song verrate ich Euch bim n\u00e4chsten Mal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im akuellen SPIEGEL (also von letzter Woche, morgen kommt ja der neue) spricht Richard David Precht \u00fcber die Risiken der Digitalisierung. 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