{"id":3683,"date":"2015-03-04T17:04:00","date_gmt":"2015-03-04T17:04:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.anders-blog.de\/?p=3683"},"modified":"2015-03-04T17:17:21","modified_gmt":"2015-03-04T17:17:21","slug":"roh-world","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.anders-blog.de\/?p=3683","title":{"rendered":"Roh world"},"content":{"rendered":"<p>Hab das B\u00fcchlein von Fritz J. Raddatz &#8222;Jahre mit Ledig&#8220;, das mir meine Freundin geschenkt hat,\u00a0gelesen und bin ganz begeistert. Was f\u00fcr eine interessante Zeit die 60er doch waren. Und was f\u00fcr ein berauschender Job, an der Seite des (unehelichen) Sohnes von Ernst Rowohlt eben diesen Verlag zur Bl\u00fcte zu treiben. St\u00e4ndig auf der Suche nach neuen Autoren, diese f\u00fcr sich zu gewinnen, dann das Publikum f\u00fcr diese, oft mit Erfolg, immer unter Strom und den Augen des Chefs, mit der F\u00e4higkeit zu Zwinkern \u2026 ja, es ist Literatur \u00fcber Literatur und sicher nicht die ganze Wahrheit, aber es entfacht genau den sonnigen Zauber wie eines der ersten Chartbreaker des Verlags, Tucholskys \u201eSchloss Gripsholm\u201c, nach wie vor eines meiner Lieblingsb\u00fccher. Interessant und charmant und vers\u00f6hnlich und gesund auch, dass das B\u00fcchlein bei Rowohlt erschienen ist, obwohl Raddatz durchaus auch kritische T\u00f6ne orgelt, aber die Grundtonart bleibt harmonisch und uneinholbar von Winter-WM, Masern und dem ganzen Rest.<\/p>\n<p>F\u00fchle mich in die Geschichte regelrecht eingearbeitet. Weil Namen wie Tucholsky fallen und \u201evon Salomon\u201c, dessen Sohn mein erster Chef war und dessen Gro\u00dfneffe Jakob nun hier in Hamburg ein immer gern von mir getroffener Freund ist; Manuel M\u00f6glich &#8211; jetzt ebenfalls ein Rowohlt-Autor &#8211; schrieb, ich sei in der Danksagung seines Buches erw\u00e4hnt, meine Freundin hat es per Foto aus dem Buchladen best\u00e4tigt. Freut mich.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_8184.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3672\" alt=\"IMG_8184\" src=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_8184-300x168.jpg\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_8184-300x168.jpg 300w, https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/IMG_8184.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Aber der Gipfel des Zu(sammen)falls \u2013 ein Name, eine Zeile dar\u00fcber, Gunnar Schmidt, der Verlagsleiter, der mich vor ca. 10 Jahren nach der Lekt\u00fcre meines Debuts \u201eJugendstil\u201c \u2013 wiederum auf Gehei\u00df des mittlerweile verstorbenen Zeit-Redakteurs Konrad Heitkamp \u2013 auf dem Handy anrief und Interesse an meiner Schreibe bekundete. Nun ist bekanntlich nichts daraus geworden und doch so viel, es strickt schlie\u00dflich meine eigene zum\u00a0\u00c4rmel einer kleinen, warm haltenden\u00a0Literatur-Geschichte, und ich kann damit herrlich \u00fcber alles hinwegwischen. Hab mir allerdings sicherheitshalber aus unserem Hause das neue Wissen-Heft eingesteckt:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Scheitern.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3684\" alt=\"Scheitern\" src=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Scheitern-300x165.jpg\" width=\"300\" height=\"165\" srcset=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Scheitern-300x165.jpg 300w, https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Scheitern.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Scherz beiseite, das Interview mit dem Soziologen Heinz Bude klingt wirklich\u00a0interessant.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hab das B\u00fcchlein von Fritz J. Raddatz &#8222;Jahre mit Ledig&#8220;, das mir meine Freundin geschenkt hat,\u00a0gelesen und bin ganz begeistert. 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