{"id":3542,"date":"2015-01-17T20:20:26","date_gmt":"2015-01-17T20:20:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.anders-blog.de\/?p=3542"},"modified":"2015-01-17T20:26:07","modified_gmt":"2015-01-17T20:26:07","slug":"ec","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.anders-blog.de\/?p=3542","title":{"rendered":"EC"},"content":{"rendered":"<p>R\u00fcckweg. Bisschen platt. Die Studentengruppe war diesmal au\u00dfergew\u00f6hnlich gro\u00df. Interessant: Je gr\u00f6\u00dfer die Gruppe, desto autorit\u00e4rer werde ich. Also, ich glaube, die Studenten hatten auch Spa\u00df, aber ich merke, wie ich, je \u00e4lter ich werde, und das ist ja auch das, was meine Kinder sp\u00fcren, umso weniger Lust habe, gegen so eine unkonzentrierte Ger\u00e4uschkulisse anzusprechen. Da ist er wieder, der Feldherr, der Mitstreiter sucht &#8211; und sie nicht findet. Oder nur teilweise. Was ich dieses Jahr schon krass fand, war, dass die Handy-Nutzung noch automatischer und zwanghafter und selbstverst\u00e4ndlicher geworden ist. Hab am ersten Tag genau zwei Versuche unternommen, dass sie die Dinger wegpacken sollen &#8211; dann hab ich es aufgegeben. Hatte mich jedoch ganz gut im Griff. War ja auch nett. Und durchaus produktiv.<\/p>\n<p>Durchatmer. Im Hotel. Die morgendliche halbe Ruhestunde beim Fr\u00fchst\u00fcck. Wie Urlaub. Auch die G\u00e4nge von A nach B durch die Stadt. Denke jetzt ja auch nicht mehr, dass irgendjemand von der UNI meine Arbeit \u00fcberpr\u00fcft. Oder mit der Stoppuhr daneben sitzt. Und selbst, wenn? Dass, was ich da in 3 Tagen abrei\u00dfe, ist f\u00fcr die jungen Menschen unbezahlbar. Ehrlich. War auch wieder effektiv, hatte heute z.B. auf dem letzten Dr\u00fccker die gute Idee, dass jede Gruppe schonmal ihren Off-Text ins I-Phone liest, um Zeit zu sparen, und es haute genau hin. Um 18:10 war der Film exportiert, um 18:20 haben wir geguckt und um 18:30 sind wir zum Bahnhof. Just in time &#8230;<\/p>\n<figure id=\"attachment_3543\" aria-describedby=\"caption-attachment-3543\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/EC.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/EC-300x225.jpg\" alt=\"Styl EC\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-3543\" srcset=\"https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/EC-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.anders-blog.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/EC.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3543\" class=\"wp-caption-text\">Styl EC<\/figcaption><\/figure>\n<p>Woher ich wei\u00df, dass ich erwachsen geworden bin? Weil ich nicht mehr nerv\u00f6s werde, wenn der Zeiger schneller tickt. Oder wenn Mittzwanziger ungeduldig werden. Weil ich die Deadline einhalte. Und alle zufrieden sind. Und weil ich mich mich nicht mehr auf den erstbesten Sitz im Zug setze, sondern im angehauchten EC wie im Orientexpress in den Speisewagen, warmes Essen und Getr\u00e4nke bestelle und mich mit dem Kellner bespreche wie einer, der schon mal zuvor im Restaurant war. Ja, weil ich in dieser Sekunde im abrupt bremsenden Zug mein polnisches Bier vor dem Umfallen bewahre, w\u00e4hrend sich die grauhaarige Kuh schr\u00e4g gegen\u00fcber meckernd ihr schales, lustloses Wasser vom Knie wischt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>R\u00fcckweg. Bisschen platt. Die Studentengruppe war diesmal au\u00dfergew\u00f6hnlich gro\u00df. Interessant: Je gr\u00f6\u00dfer die Gruppe, desto autorit\u00e4rer werde ich. 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