Ina B(r)uch, Los!

Viel Output im Moment! Die Reisereportagen im ZDF im August, im September die Dokumentation bei ARTE über das Böse. Auf die bin ich jetzt schon zwei Mal angesprochen worden. Sogar unsere alte Nachbarin von unten hat sie geguckt (zufällig) und mich darauf angesprochen. Sie fand sie gut. Dieses Lob bedeutet mir mehr, als ich vermutet hätte.

Und es geht munter weiter: In diesen Tagen veröffentlicht der kleine Verlag, den ich in meiner Freizeit mit betreibe, ein neues Buch von Ina Bruchlos. Es sind Geschichten über den FC St. Pauli, bzw. über Inas Fan-Sein: clever, lustig, ein bisschen nerdig, also Fußballkultur im besten Sinne.

Das für mich Spannende an Ina ist ja, dass sie wie ich (aber natürlich auch wie viele andere Fußballbegeisterte) spielend die Perspektive wechseln kann: also, das Spiel Fußball (auch) als KünstlerIn zu betrachten und die Kunst (auch) als FußballerIn. Das ist dann so, als könnte man mit rechts und mit links schießen, Ihr wisst schon. Nur über Fußball zu reden, wird auf Dauer genauso langweilig, wie nur über Kunst zu reden. Der kompetente, wilde Mix – das ist doch das Reizvolle! In der Kunsthalle vor einer Leinwand zu stehen und die Selbstporträts eines jungen Malers ins Verhältnis zu setzen mit den Instagram-Accounts der neuen Profi-Generation … egal, ich hatte bei der Produktion viel Spaß.

Guckt doch mal hier. Leseproben stellen wir noch rein. Kann man aber auch einfach mal so „no-look“-mäßig vorbestellen …

https://www.minimaltrashart.de

Das wirklich Tolle an diesen Nebenbeschäftigungen ist ja, dass man mit tollen Menschen zusammenkommt. Dass man Menschen besser kennenlernt. Dass sich andere Menschen darüber freuen, dass man sich für sie und ihre Arbeit einsetzt. Dass man Zeit investiert, ohne es so zu empfinden. Habe in diesem Falle auch wieder einen kleinen Trailer gemacht, also in Wahrheit mehrere, aber hier kommt der erste:

12. Oktober 2020 von Gerrit
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