Ich kann

Ich kann
meinen Fuß wieder bewegen
mir am Flughafen in Oslo
ein englisches Buch kaufen
und anschließend
sogar noch einen Kaffee

Ich kann
fast alles,
was es gibt,
mit meinem Smartphone bezahlen
und mich nicht mehr darüber wundern müssen, aber
es mir erlauben,
es trotzdem zu tun

Ich kann
einfach gehen,
ohne mich ständig umschauen zu müssen,
aus Angst
oder bleiben
was vielleicht viel mehr Mut verlangt

Ich kann
behaupten
die Sanktionen betreffen andere
die Bomben treffen andere

Ich kann
mich nicht mehr verlieben
weil ich es schon bin

Kindergeschrei einordnen
oder eine Aussage
einen Kater ertragen
oder sogar zwei
und zeigen:
Respekt
Liebe
haufenweise Gefühle

Dankbarkeit

is a tricky thing

 

Manchmal ist das ja so, dass einem ein paar Zeilen durch den Kopf gehen, die man gleich festhalten will. Ich weiß gar nicht, was den Auslöser gegeben hat. Ich glaube, als ich gestern an der Tankstelle stand und auf der Zapfsäule ein Sticker prangte, mit den Worten: Einfach das Smartphone davor halten! oder so, klang auf jeden Fall irgendwie völlig crazy in meinen Dichter-Ohren.

IMG_0817

Ansonsten? Habe ich mir – getreu des Mottos: Gesunder Geist in gesundem Körper – gestern zum ersten Mal den Knöchel selbst getaped (Schreibt man das so?). Gab ein ganz gutes YouTube Tutorial dazu. Bin jedenfalls zufrieden mit dem Ergebnis, bilde mir auch ein, dass der verletzte Knöchel wieder schlanker ist. Habe es letzte Woche möglicherweise ein bisschen übertrieben. War ja viermal laufen, am Freitag war der Knöchel dann etwas geschwollen. Eigentlich müsste ich regelmäßig zur Lymphdrainage. Aber wie soll das gehen?

Ich kann
eben doch
nicht alles.

 

 

06. Oktober 2019 von Gerrit
Kategorien: Allgemein | Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert